Ferien 1x1

Private Krankenversicherung Kündigung

Zunächst gibt es bei der Privaten Krankenversicherung eine Mindestvertragslaufzeit für den Versicherungsnehmer von einem Jahr, diese Mindestzeit darf nicht länger als 3 Jahre sein und ist bei den Unternehmen der PKV individuell geregelt. Ist die Mindestvertragslaufzeit abgelaufen, kann der Versicherungsnehmer zum Ende des Versicherungsjahres oder zum Ende des Kalenderjahres, je nachdem wie die Kündigungsfristen geregelt sind mit einer 3 monatigen Frist eine ordentliche Kündigung schriftlich aussprechen. Diese Kündigungsfristen gelten auch für die Pflegekrankenversicherung.
Eine außerordentliche Kündigungsmöglichkeit besteht bei Krankenversicherungspflicht in der Gesetzlichen Krankenkasse, wenn z.B. das Einkommen eines Angestellten unter die Beitragsbemessungsgrenze 2008 rutscht oder die Pflichtversicherung bei Arbeitslosigkeit. Die Kündigung muß innerhalb von 2 Monaten nach Eintritt der Versicherungspflicht erfolgen und zwar rückwirkend zum ersten Tag der Versicherungspflicht. Nachgewiesen wird die Versicherungspflicht über eine Bestätigung von der Gesetzlichen Krankenkasse.
Ein weiterer Grund für eine außerordentliche Kündigungsmöglichkeit ist der Anspruch auf Familienhilfe und der Anspruch auf freie Heilfürsorge aus einem beamtenrechtlichen Verhältnis.
Erhöht die Private Krankenversicherung ihre Beiträge, so kann der Versicherungsnehmer innerhalb eines Monats nach Zugang des Erhöhungsschreibens zum Zeitpunkt des Wirksamwerdens der Erhöhung die Versicherung kündigen.

Telefon

Hotline Service
Kontakt